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10.Februar 2010
Seit Anfang Januar liegt nun schon eine dicke Schneedecke auf Feld, Flur, Dorfplatz und den Hausdächern. Es sieht zwar schön aus, aber Außenarbeiten und dringende Ausbesserungarbeiten sind zur Zeit nicht möglich. Auch die Schulklassenführungen mussten wir leider einstellen, da uns die Besuchertoiletten eingefroren sind. Alles Leben scheint zum Stillstand gekommen zu sein, aber der Schein trügt. Bei den Düppeler Weideschweinen  gab es Nachwuchs. Anfang Januar kamen fünf Ferkel zur Welt. Da wollten unsere Skudden (alte Schafrasse) nicht nachstehen und erfreuten uns in der vierten Januarwoche  mit sieben kleinen Lämmchen. Leider kann das Museumsdorf z.Zt. nicht besucht werden. D.T.
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25.Februar 2010
Es sieht so aus , als sollte auch dieser Winter so langsam zu Ende gehen. Temperaturen über Null, der Schnee taut langsam von den Dächern, aber noch liegt eine geschlossene Schneedecke über Feld und Flur. Und die Besuchertoiletten sind immer noch zugefroren. Heute habe ich die erste Schulklasse seit dem 22. Januar durch das Dorf führen können. D.T
                     
 14.März 2010
 Vogelführung:  Vorfrühling im Museumsdorf
Bei der Begrüßung der 35 Teilnehmer, die trotz des windigen, nasskalten Wetters  an der Führung teilnehmen wollten, sagte Derk Ehlert, dass dieses Wetter besonders gut für Vogelbeobachtungen geeignet sei.  Und er sollte recht behalten, denn am Ende der Führung hatten die Teilnehmer 26 Vogelarten gesehen oder gehört, darunter die im Museumsdorf ansässigen Arten, wie Amsel, Blaumeise, Kolhlmeise und Zaunkönig , sowie Nebelkrähen, Kleiber, sowie Nebelkrähen, Saatkrähen, Ringeltauben, Erlenzeisige, Kernbeisser, Kraniche, eine einzelne junge  Blessgans  und Dank der Aufmerksamkeit des kleinen Ben (ganz rechts im Bild) auch  heimwärts ziehende Wildgänse. Derk Ehlert freute sich besonders über  eine tirilierende Heidelerche,  die Art hatte er im Museumsdorf noch nie gesehen.
Ganz nebenbei wurde anhand einer gefunden Feder auch ein Kriminalfall gelöst. Die Feder stammt von einem Ringeltaubentäuberich, der von einem Habichtweibchen gerissen wurde. Männliche Habichte sind kleiner  und für sie ist  eine Ringeltaube zu groß. Wie zum Beweis flog kurze Zeit später ein Habicht über uns hinweg.  D.T.
 

20.März.2010
An  diesem Tag , es war ein Sonnabend, fuhren wir mit 34 Düppelanern  in einem gemieteten Bus   zum Slawen- und Wikingerzentrum in Wolin /Polen.  Die Exkursion war von Kasia Schirrmacher und dem Ehepaar Todtenhaupt organisiert worden. Das Wetter spielte leider nicht mit, es war kalt und regnete die ganze Zeit.
Trotzdem haben  wir den Besuch sehr genossen. Unter sachkundiger Führung von Frau Agnieska Klosowska  wurden uns alle Häuser, Inneneinrichtungen und Handwerksplätze gezeigt.  Darüber gibt es einen Bericht, der bei Herrn Todtenhaupt über info@dueppel.de  angefordert werden kann.  In einer Zwischenpause erhielten wir ein schmackhaftes Essen. Zum Abschluss gab es bei dem kalten Wetter sehr wohltuenden heißen Kaffee oder Tee und  Fladen. Der Fördererkreis revanchierte sich mit Gastgeschenken - von den  aktiven Mitarbeitern des Fördererkreises hergestellte Erzeugnisse und einer Gegeneinladung, die sehr gern angenommen wurde. D.T.
 


27.und 28. März und  2.-5. April
In der Osterwoche fand diesmal schon zum  20. Mal die traditionelle Ostereierausstellung und der Ostereiermarkt statt,  bei dem wir viele Bekannte von den früheren Osteraustellungen her begrüßen konnten
Die Besucherzahl, die zweithöchste seit 2006,  hat uns sehr erfreut. Die Prunkstücke der Ausstellung stammten aus der Sammlung Dr. Goldmann. Es  waren bemalte Ostereier aus der weltbekannten Werkstatt für Ikonenmalerei des Klosters Mstera, darunter ein  Ei mit dem Bild des Heiligen Georg und als kleiner Gag ein Ei mit einem Weihnachtsmann.
Erwähnt werden sollen auch die Eier aus der Sammlung Pali, die in der seit 300- 400 Jahren in Rumänien, Ukraine Polen bis hin zu den Sorben in der Niederlausitz angewendeten Wachsbatik-Technik (Pysanky-Kunst) bemalt wurden.
Auf dem Ostereiermarkt zeigten verschiedene  Künstler ihre Verzierungstechniken, Bemalen, kratzen, Durchlochen oder Aufbringen von kleinen Perlen auf einem Wachsuntergrund  und boten ihre kleinen Kunstwerke auch zum Verkauf an. So mancher Besucher konnte hier rechtzeitig zum Osterfest noch ein ungewöhnliches Schnäppchen machen.
Für Vorführungen im Museumsdorf war es noch zu kalt auch die Natur hielt sich noch zurück. Die Vogelführungen von Derk Ehlert waren trotzdem sehr gut besucht und die Besucher waren erstaunt, was sie alles zu sehen bekamen.
 Kinder  konnten gegen ein kleines Entgelt das Bemalen von Ostereiern und das Anfertigen von Osterschmuck erlernen. D.T.

D.T.


    
                          
                                          Ostereier aus der Werkstatt des Klosters Mstera
              
        Ostereier in Pysanky-Technik                Sorbische Ostereier in Kratztechnik

                                  
                                  Künstler zeigen ihre Technik und  ihre  Kunstwerke

                                                 
                                             Derk Ehlert bei einer österlichen Vogelführung                                 

23. und 24. Mai
An den Pfingsttagen fand nunmehr zum 14 Male die Veranstaltung „Zwischen Schwert und Spindel“  unter der Beteiligung der Living-History-Gruppen  IG.Wolf, Marca brandenburgensis AD 1250 sowie ihrer Gäste, familia Ministerialis, Compunctio cordis und freier Handwerker statt.
Überschattet  wurde sie durch den plötzlichen Tod eines Mitgliedes der Gruppe Familia Ministerialis. Er war am frühen Sonntagmorgen trotz sofort einsetzender Hilfe aus zunächst ungeklärten Ursache in  seinem Zelt verstorben. Aufgrund  der in solchen Fällen obligatorischen polizeilichen Untersuchung und der tiefen Trauer der geschockten übrigen Teilnehmer entschloss sich der Fördererkreis das Museum an diesem Tag nicht mehr zu öffnen.
Wir versuchten über das Radio, Hinweisen auf unserer Webseite und durch Gespräche vor der geschlossenen Museumstür die zahlreich ankommenden Besucher über die Lage zu informieren und wir fanden  viel Verständnis für diese Entscheidung. Hierfür möchten wir an dieser Stelle allen recht herzlich danken.

Viele scheuten auch nicht den doppelten Weg und kamen am Pfingstmontag wieder, wo ihnen das volle Programm geboten wurde. Besondere Programmpunkte waren die Modenschauen über drei Jahrhunderte mit den Titeln: „Was trugen die Frauen von der Magd bis zur Edeldame“ und „was trugen die Männer vom Knecht bis zum Ritter“, Musikvorführungen mit Gesang und Harfe sowie mittelalterliche Küchenrezepte einmal etwas anders vorgetragen, nämlich  als ein etwas erregtes Gespräch zwischen einer sehr aufgeregten Dame, die ein Festmahl ausrichten will  und ihrer aufgebrachten Köchin, die alles aufzählte, was sie dazu braucht.
Außerdem führten Handwerker auf  dem Platz mittelalterliche Handwerke vor.
Die Besucher waren sehr begeistert und wir möchten uns auch an dieser Stelle bei allen Mitwirkenden ganz herzlich bedanken
DCA/ R.H


6.- 18. Juni 2010
In dieser Zeit haben 5 polnischen Fachkräfte vom Archo-Servis  Biskupin mit Unterstützung unserer Handwerker das Vordach des Hauses 7A komplett erneuert und die tragenden Dachpfosten des Hauses total  oder nur im Erdbereich ausgetauscht.
 Da es sich gezeigt hat, dass das mit Grassoden gedeckte Vordach nur eine  Lebensdauer von mehreren Jahren aufweist, ca. 7 Jahre,  wurde es diesmal mit Schindeln gedeckt.
Ferner wurden die Windbretter an den Häusern 11A und 14 erneuert, bei dem Haus 14 auch jeweils die Dachbedeckung in einer Breite von ca.1m.
Außerdem wurde ein tragender Dachpfosten des Hauses 6 komplett ausgetauscht. D.T.
                                                                                                                                        
                                      
Vorher                                   Nachher


13.Juni
Heute  fand die gut besuchte Veranstaltung „Handgemacht“  statt.
Handgemacht war im Mittelalter eigentlich alles, nichts kam aus der Fabrik, alles musste man entweder selbst machen oder von einem Handwerker kaufen, der das jeweilige Produkt aber auch wieder in Handarbeit hergestellt hat. Heute konnte man viele handwerkliche Tätigkeiten des Mittelalters sehen und selbst ausprobieren, wie  z.B. das Kornmahlen auf einer Drehmühle, Hobeln, Seilern ( erstaunlich, wie wenig einfache Teile ein Seiler brauchte) oder man konnte zusehen beim
Spinnen, Weben,  Bänder weben, Filzen (Filz kennen wir nur noch aus Amtsstuben, hier konnte man sehen, wie man richtig filzt),
Spaltbohlen herstellen (sehr schweißtreibend),
Böttchern (wer weiß noch, was ein Böttcher macht),
bei der Gartenarbeit (die noch etwas mühevoller als heute war),
Töpfern, Schmieden, Schnitzen, Wippdrechseln (Urtyp einer Maschine ohne motorischen Antrieb)
Teerbrennen (Heute wissen die Wenigsten, das  man Teer auch aus Holz machen kann und dass das, was auf die Straße gebracht wird, gar kein Teer ist),
 Glasperlen machen und Bierbrauen ( wobei viele mehr  Geschmack an dem wohlschmeckenden Bier der mitmachenden Bierbrauerei Forsthaus Templin als an der Herstellung fanden).
Es war wieder ein sehr schöner Tag und viele Besucher blieben fast den ganzen Tag bei uns.D.C.A.
                                                                                                                               
     
 Teerschwelen im Grubenweiler         Glasperlen machen                   Spaltbohlern machen

                 
                               Böttchern                                                 Filzen

                                                Seilerei oder an der Reeperbahn



26. und 27. Juni
An beiden Tagen führte Torsten Helmerking das schon in unserem Rundbrief und auf der Webseite angekündigte Bronzeguss-Seminar durch, obwohl die erforderliche Mindesteilnehmerzahl zu unserem Bedauern nicht erreicht wurde. Dafür bekamen die Teilnehmer aber nun ein Intensiv-Seminar geboten, das mit einem Vortrag über die Geschichte des Bronzegusses begann. Dann konnten die Teilnehmer für Ihre eigenen Vorlagen die entsprechenden Formen unter Anleitung für das Wachsausschmelz-Verfahren herstellen. In einem nächsten  Arbeitsschritt wurden zwei Gruben ausgehoben, eine für das Ausschmelzen der Wachsform  und die andere als Schmelzgrube für die Herstellung der Bronze.
Am zweiten Tag wurde dann aus Kupfer und Zinn die Bronze erschmolzen und in die Formen gegossen. Dabei erfuhren  die Teilnehmer was man dabei alles zu beachten hat, damit am Ende das Werk den Meister lobt.  
Am Schluss waren alle etwas müde aber auch glücklich, trotzdem nicht alle  Gussstücke gelungen waren.
Thorsten Helmerking wird dieses Seminar voraussichtlich auch 2011 anbieten. Es können auch handwerklich geschickte  Kinder ab 10 Jahren mitmachen wie im Vorjahr Paula mit ihrer kleinen Katze gezeigt hat. D.C.A.

                                     
                         Beim Schmelzen                   Abgiessen                             Von der Form befreien

                                                                                                                     Die fertige Lanzenspitze
                                                      

                                                         Paulas kleine Katze


4.Juli und 11.Juli
Die  ganze  Stadt, das ganze Land leidet unter einer großen Hitze. Temperaturen über 30°, seit Tagen kein Regen.
An diesen Sonntagen freuten sich  unsere trotz der Hitze anwesenden  ehrenamtlichen Mitglieder über jeden Besucher, der in das Dorf kam. Leider waren es nur wenige, so  dass die angekündigten  Führungen und Vorführungen wegen fehlender Besucher nicht immer durchgeführt werden konnten. DCA
         

25.Juli
Zu der heutigen Veranstaltung: “Wir schleudern Honig...“ kamen bei schönstem Düppelwetter wieder viele hundert Besucher. Die Besucher, besonders ihre Kinder halfen begeistert beim Entdeckeln und Schleudern der Waben. Manche Familie hat den selbstgeschleuderten Honig dann auch gleich in das Glas gefüllt. Andere kauften nach einer kleinen Kostprobe den Honig direkt von den Düppeler Imkern.
Draußen gab es vor einem kleinen Schau- Bienenstock Informationen über das Leben der Bienen.  Die meisten Besucher  blieben anschließend noch im historischen Teil des Dorfes, ließen sich über das Leben und die Handwerke im Mittelalter informieren und ihre Kinder vergnügten sich bei den mittelalterlichen Kinderspielen.  Für unsere Besucher und für die Düppeler war es wieder eine sehr gelungene Veranstaltung. D.T.
             
                Im Vorführraum                                                               Beim Schleudern


              
         Abfüllen                                  ein reichliches Angebot            Vor dem Schau-Bienenstock







Tagebuch 2. Halbjahr 2010

Öffnet internen Link im aktuellen FensterHier gelangen Sie zum Tagebuch des zweiten Halbjahres 2010.

Juli /August





                              
In den letzten Tagen des Juli konnten wir die gesamte Getreideernte (Winterroggen, Hafer, und Gerste) einbringen, gerade noch rechtzeitig vor dem einsetzenden regnerischen Wetter. Bei vielen Bauern in der Mark- so ist wenigstens der Eindruck beim Durchfahren der schönen Landschaft - stand das Getreide noch Ende August auf den Feldern, weil die Mähdrescher nicht auf die durchweichten Felder fahren konnten. D.T.

8.August
Heute besuchte uns der bekannte Bestsellerautor, der kurz vor einer Lese-und Vortragreise in den Nahen Osten  steht und erfreute seine Zuhörer durch Erzählungen und Leseungen aus seinem nacherzählten Ritterroman Orlando Furioso sowohl am Vormittag, wie auch am Nachmittag. Seine Zuhörer sparten nicht mit Beifall. D.C.A
                                            


5. September
Er war ein wunderschöner, sonniger Frühherbstag, nicht so verregnet wie der Sonntag zuvor. Das  Wunschwetter für das Museumsfest für Kinder, zu dem mehr als 400 Kinder mit Ihren Eltern kamen. In einer gelösten Atmosphäre ohne Stress und Aufregungen  lösten die Kinder die an 10 Stationen angebotenen  Aufgaben, wie Stelzen laufen Wolle spinnen, Wasser schöpfen und ohne verschütten zum Ziel bringen, Balancieren, Sau stechen, Löcher  in dicke Bretter bohren, Korn mahlen, Ton formen, Knappenschlagen und zum Schluss eine kleine Pizza essen. Die daran beteiligten Mitglieder des Fördererkreises waren mit dem Verlauf der Veranstaltung sehr zufrieden und was noch wichtiger ist, unsere Gäste auch. Eine uns schriftlich zugegangene Äußerung von zwei Familien, die mit insgesamt 7 Kindern dabei waren, soll das bezeugen:....danke für den wunderbaren Nachmittag im Museumsdorf . .....Die  Kinder haben es sehr genossen und ihre selbstgemachten Schätze freudig nach Hause getragen. Wir möchten nächstes Jahr- und gern auch einmal zwischendurch – wiederkommen.....   Herzlichen Dank und herzlichen Wilkommen sagen wir dazu. D.C. A.

           
die begehrte Spielelekarte                                            Wasser tragen und Menge überprüfen

             
 Sau stechen                                          Ton formen                                     Nägel einschlagen


12.September
Heute war wieder ein sonniger Frühherbsttag, entgegen unseren Befürchtungen in der Woche, in der es kühl  und regnerisch war.
Für unsere Besucher mit ihren Kindern, die trotz aller anderen, oft mit großem Medienecho angekündigten Veranstaltungen den Weg zu uns gefunden hatten, war es nicht nur ein schöner, sondern auch ein ereignisreicher  Tag.  Die Living-History- Gruppe Ig.Wolf aus Frankfurt/Main zeigte nämlich unter reger Beteiligung der Besucher, welche Vergnügungen die Menschen des Mittelalters kannten, welche Spiele sie spielten und welche Musik sie machten. Den  Abschluß bildete ein echter Musikantenwettstreit. D.T.
        
   
           

19. September und 2. Oktober
heute, am 2.Oktober,

hatte Derk Ehlert noch eine Extra-Vogelführung  nach dem großen Andrang für die Führung am 19. September  (70 Besucher) angeboten. Es kamen noch einmal 37 Besucher darunter einige sehr schlaue Kinder. Bei leichter Bewölkung konnte wir auch einen Trupp Bachstelzen beobachten,  die auf ihrer  Reise in wärmere Gebiete hier Rast machten.  Derk Ehlert erzählte nebenbei auch sehr interessante  Einzelheiten aus der Vogelwelt u.a.  dass  die Puhlschnepfen von ihren Brutgebieten in Westalaska in nur 175 Stunden ohne Aufenthalt bis in ihre Überwinterungsgebiete in Australien oder Neuseeland fliegen. Das sind mindestens 10400 km.  D.T.


8. –10. Oktober
Die Jahrestagung 2010 der EXAR - Europäische Vereinigung zur Förderung der EXperimentellen ARchäologie - wurde  vom 8-10. Oktober von der Vereinigung zusammen mit dem Institut für prähistorische Archäologie der FU – Berlin, Prof. W. Schier, in  der Silberlaube der FU durchgeführt.
Der Fördererkreis war mit zwei Postern der Ag. Wolle über das Vaaler Bändchen und einem Vortrag der Ag. Teerschwele „Zahnabdrücke in steinzeitlichen Birkenpechen – wie konnten sie sich so lange erhalten?“ vertreten.
Am 8.10 um 19 Uhr kamen die Tagungsteilnehmer zu einem geselligen Beisammensein und Erfahrungsaustausch in das Museumsdorf. Trotz der um diese Zeit schon vorhandenen Dunkelheit  - es war uns nur möglich in einigen Häusern provisorisch elektrisches Licht zu legen  und den Teerplatz  zu beleuchten  - konnten wir den Besuchern doch noch viel zeigen und auch erklären. Das und den kleinen Imbiss mit gegrilltem Fleisch und Würsten sowie dem köstlichen Bier des Brauhauses Forsthaus Templin machten den Abend zu einem schönen Erlebnis, das bei der Schlussbesprechung mit einem Sonderbeifall bedacht wurde,  Allen Mitgliedern die zum Gelingen beigetragen haben, gilt der ausdrückliche Dank des Vorstandes. D.T.


3. und 10. Oktober
An diesen beiden Sonntagen fanden die „Düppeler Markt- und Erntetage“ statt. An beiden Tagen hatten wir ein wunderschönes, sonniges Herbstwetter. Das muss besonders erwähnt werden, denn in der Vergangenheit hatten wir oft nur einen Tag  mit gutem Wetter, der andere war verregnet. Insgesamt fanden rund 3000 Besucher den Weg zu uns.
                             
  Der Spreewaldbauer bot wieder sein Bio-Gemüse an, einen besonders schönen Anblick boten die leuchtenden  Kürbisse. Ein Grund für uns, Kürbissuppen nach verschiedenen Rezepten anzubieten, die schon am Nachmittag ausverkauft war.

                                          
Unsere Gartengruppe verkaufte das Düppeler Obst, insbesondere verschiedene alte Apfelsorten, Quitten und Kräuter. Der Düppeler Honig fand so viele Abnehmer, das er zum Schluss ausverkauft war. Außerdem gab es Brot und Klemmkuchen aus dem Lehmbackofen und viele Gläser mit Brotaufstrich.
                   
Erstmalig hatten wir auch die, mit Unterstützung von Frau Bolz  erworbenen Marktstände aufgestellt,  Hier wurden Textilen aus Wolle, sowie Stoffe aus Leinen, Töpferwaren unserer Töpfer und Blumengebinde angeboten.
 
Das schöne Wetter ließ es zu, dass wir noch einen Teil des Düppeler Roggens dreschen konnten,  insgesamt haben wir 9 kg Roggen erhalten.  Für die Kinder  war das eine willkommene Gelegenheit im ausgedroschenem Stroh herumzutollen und Strohkränze zu binden.
Daneben gab es auch Vorführungen der Arbeitsgruppen Kinderspiele, Korbflechten, Schmiede, Teerschwele, Töpfer, Wippdrechsler und Wolle.
 Für das leibliche Wohl sorgte die Bio-Brauereimanufaktur Forsthaus Templin und natürlich wie jeden Sonntag die Museumsküche und der Wurstgriller Eugen.
Wer ein kleines Andenken an diese wunderschöne  Tage mitnehmen oder auch nur eine Tasse Kaffee trinken wollte,  konnte das  im Museumsladen tun.
Wir und ich denke, auch unsere Besucher haben die beiden Tage sehr genossen. Allen, die zum Erfolg beigetragen haben ein herzliches Dankeschön. D.C.A.

14. Oktober
Heute hat unser Landwirt, Didi Seifert den Winterroggen eingesät. D.T.
30.Oktober
Die ersten Spitzen des eingsäten Roggens sind sichtbar. D.T.
                                   

12. November

Heute fand die turnusmäßige Mitgliederversammlung  und die Neuwahl des Vorstandes statt.
Aus gesundheitlichen Gründen stellte sich unser langjähriger Vorsitzender Dr. Klaus Goldmann und Gründungsmitglied des Fördererkreises nicht mehr zur Wahl.  Das geschäftsführende Vorstandsmitglied Prof. Dr. Mamoun  Fansa dankte  Dr. Goldmann für seine jahrelange erfolgreiche Tätigkeit für den Verein.  Die Schatzmeisterin übergab im Namen  der aktiven Mitglieder  zur Erinnerung ein Album mit den Fotografien  der aktiven Mitglieder, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Auf Antrag  von Herrn Schlegel wurde Dr. Goldmann  spontan zum Ehrenvorsitzenden ernannt.
Die anschließende Vorstandswahl ergab folgendes Ergebnis:
Vorsitzender: Prof. Dr. Mamoun Fansa
Stellvertreterin: Dr. Ruth Hirschberg
Schatzmeisterin: Ursula Todtenhaupt
Beisitzer: Prof. Dr. Diana Graubaum, Jasmine Kunze, Dr. Dharma Prakash, Hans Wolter.
Rechnungsprüfer K.D. Hülsenbeck, Marianne  Böttcher, Robert Podzuweit.            D.C. A.


15.11. 2010
Heute führten wir ein ganztägiges Seminar im Rahmen der Reihe  „ Aus Vergangenem lernen“ für den Verein Lausitzer Wege e.V.  Lauchhammer im Museumsdorf Düppel durch.
Themen waren:
Archäologische Grabung und Wiederaufbau des hochmittelalterlichen Dorfes
Mittelalterlicher, bäuerlicher Hausbau und verschiedene Holzbearbeitungstechniken, wie z.B. Wippdrechseln, (Dieter Todtenhaupt)
Färben von Wollstoffen mit natürlichen Farben (Margarete Siweck)
Brettchenweben (Heidi Stolte)
Nadelbindung (Gudrun Böttcher)
.Mittelalterliche . Kinderspiele (Ursel Todtenhaupt)
Mittelalterliche Töpfertechnik (Gunter Böttcher)
In der Mittagspause gab es eine kräftige, allseits gelobte Gemüsesuppe, Kaffee und  belegte Brote.
Die Teilnehmer  fanden das Seminar sehr informativ und waren sehr zufrieden.            D.C.A.
 
                                         

1. Dezember
Wir hatten den letzten langen und strengen Winter noch nicht vergessen, da war er schon wieder da,  mit Temperaturen unter -10° und ca.15 cm hohem Schnee.    Der kälteste 1. Dezember seit Beginn der Wetteraufzeichnung
en.  Ist  das ein Trost?                                                                                                 D.T


                                              




13. Dezember


                                                                   
                                               
Unser Ochse Konrad ist tot. Er wurde 12 Jahre und 4 Monate alt und wog zum Schluss 900 kg. Er kam. als er acht Monate alt war in das Museumsdorf. Viele Besucher,und insbesondere die Kinder werden sich an den Ochsen mit dem einen Horn noch erinnern. Vielleicht auch an die Fahrten mit dem Ochsenkarren durch das Museumsdorf, den Konrad, solange er gesund war gezogen hat.
Wir hoffen, unsere Besucher im nächsten Jahr mit zwei kleinen Ochsen erfeuen zu können. D.C.A.

14. Dezember
Das ist der ewige Kreislauf, Werden und Vergehen. Gestern starb der Ochse , heute,  im kalten Winter wurde  ein Lämmlein geboren.               D.C.A.
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