Die Landwirtschaft und Tiere im Museumsdorf

Schafe auf dem DorfplatzWir führen im Museumsdorf einen kleinen, an das Mittelalter angepassten landwirtschaftlichen Betrieb.

Wer uns besucht kann erleben, wie sich vom Frühjahr bis zum Herbst zum Beispiel ein Roggenfeld entwickelt, in alter Zeit sowie auch heute die Grundlage für unser tägliches Brot.Mit einem Blick über die Zäune unserer Hofgrundstücke hinweg kann man auch kleine Parzellen von Hafer und Gerste entdecken.

Die Ernte dieser Feldfrüchte – meist Ende August – ist, in Hocken aufgestellt, kurz zu bestaunen, bevor diese unter einer Remise zum Abtrocknen zwischengelagert wird. Das Ausdreschen des Erntegutes mit dem Dreschflegel auf der dörflichen Tenne ist ab Ende September für unsere Großstadtkinder ein ganz besonders zu bestaunendes Ereignis.

Max und Moritz die OchsenAuf das dabei gewonnene Stroh, eine weiche, gemütliche Unterlage nach der Mittagsmahlzeit, warten schon unsere Tiere. Olga und Knut (Sau und Eber), Max und Moritz (zwei Hinterwälderochsen) und unsere Schafe, die Skudden Lara, Elsa, Nele und viele andere leben noch wie in alter Zeit in einer Offenstallhaltung mit einfachsten Unterkünften, die ihnen Freiräume erlauben. Wir bemühen uns, die Tiere während der Öffnungszeiten so zu stellen, dass man ihnen nahe kommen kann. Der alljährliche Nachwuchs unserer Schweine und Schafe wird vom Frühjahr bis in den Sommer hinein von unseren kleinen und großen Besuchern als besonders attraktiv und possierlich bewundert.